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pfade, schnee
ich schlage vor
schlage stunden tot
zeit schlage ich mit tempowandel
schlagen sich der alltag
in viersätzigen kompositionen schlägt
das wetter um + klima beschleunigt
massenbewegungen
brücken schlagen mit
keimlingen tiefe wurzeln
mich hat er im kartenspiel
mithilfe der kräfte des mondes
+ schmerzen schlage ich die
kälte des winters in ein brett
den nagel auf den kopf habe ich
bewusstlos + die tage leise im takt
dreizehn der glockenturm mit armen
+ beinen im kreuzflug an die wand
+ wände einschlagen
im gesicht mein teil seiner stimme
meine verlorene schlacht mein
weißer pfad
ich schlage sahne bis sich am rand
leichte wellen bilden, ein windstoß
durchs offene fenster + das tischtuch
flattert grau den tisch entlang
ich schlage mit den fäusten fürchte
mich nicht vor schnee vor der winter-
nacht schlage ich mein zelt auf
als hätte ich
nach fluchtpunkten zu fahnden
kräftig, temporeich, furios der rhythmus und die jagd der bilder!
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vielen lieben Dank… von Ihnen kommend freut und ehrt es mich besonders
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