Billet d’humeur, 4. Januar

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 « Der faschistische Führer gebe ein Modell für das Verhalten seiner Anhänger, sie sollen sich nicht zivilisiert benehmen, sie sollen schreien , gestikulieren, ihren Gefühlen freien Lauf lassen » adorniert jemand/ Überzeugte sind für Argumente sowieso unerreichbar, viral flüchten sie in warme Zellen/ draußen klammert sich die Kälte an die Landschaft, eine Katze schaut vorbei, schwarz und nichtsaussagend/ die Presse wirbelt Satzfetzen geschickt am Ereignis vorbei, Sätze funkeln in analytischer Ausstattung/ geschult werden Bausteine aufeinander gestapelt bis das Denken ausgedacht, dann Mittagessen/ der Nebel weiß über der fahlgrünen Linie mit toten Grasflecken/ gemütlich umgeben von Verlorenheit wiegt sich das Dorf in seinen Tagesablauf/ man redet sich nüchtern/ Magst du deine Zeitgenossen ? Würdest du sie mögen, kahlköpfig mit drei Augen ? Mit vier Augen und behaart ? Unnötig ist man immer schon gewesen/ im Backofen schwillt das Ergebnis eines Verfahrens, jahrhundertelange Tradition/ Weizen als Identität/ wenn das Wasser nicht reicht, wird die Mühle umbenannt/ das langsame Sterben findet immer einen Weg/ Raben plaudern winterlich auf einer Buche und eröffnen neue Horizonte/ die schwarze Katze streift sinnlich am Geschehnis vorbei/ graues Licht

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